Maria ist Mutter eines sechsjährigen Sohnes. Abends beim Zubettgehen kommt es immer wieder zu Wutanfällen: Ihr Kind schreit, wirft Dinge, weigert sich zu schlafen. Maria merkt, wie ihr Puls steigt – und reagiert manchmal lauter, als sie es eigentlich möchte. Danach bleibt ein schlechtes Gefühl.
Im Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) arbeitet sie nicht mit einem Druck-Ziel wie „Ich darf nicht schreien“, sondern entwickelt ein stärkendes Motto-Ziel:
„Ich bin der ruhige Anker im Sturm.“
Dieses innere Bild verbindet alle drei Ebenen:
Kognition (Kopf): „Mein Kind ist übermüdet – es braucht Orientierung.“
Emotion (Herz): Mitgefühl statt Ärger.
Körpererleben (Bauch): Bewusst ausatmen, festen Stand spüren.
Mit einem klaren Wenn-dann-Plan („Wenn mein Kind schreit, dann atme ich aus, spüre meine Füße am Boden und erinnere mich an meinen Anker.“) gelingt es ihr zunehmend, ruhig und handlungsfähig zu bleiben.
So entsteht stimmiges Handeln – aus innerer Stabilität und Selbstwirksamkeit statt aus Druck und Überforderung.
Anna, 35, arbeitet im Projektmanagement. Sie merkt:
Sie ist oft gestresst.
Sie ärgert sich, dass sie ihre Gelassenheit verliert.
Ihr klassisches Ziel wäre: „Ich muss endlich entspannter werden.“
Das klingt vernünftig – erzeugt aber Druck („muss“) und ist negativ formuliert.
Themenwahl
Anna wählt das Thema „Gelassen bleiben im Job“.
Motto-Ziel entwickeln
Mit Bildassoziationen und Körperempfindungen spürt Anna, was ihr guttut. Sie wählt ein Bild von einem ruhigen See. Daraus entsteht ihr Motto-Ziel:
👉 „Ich ruhe in meiner Kraft.“
Dieses Ziel klingt positiv, lustvoll, bildhaft – es weckt gute Gefühle.
Ressourcen aktivieren
Sie denkt an Situationen, in denen sie schon Gelassenheit gespürt hat (z. B. beim Wandern in den Bergen). Diese Bilder werden mit dem Motto-Ziel verknüpft.
Strategien
Wenn-dann-Plan: „Wenn ich merke, dass mich jemand hetzt, dann stelle ich mir meinen Bergsee vor und atme tief durch.“
Ritual: Ein kleines Steinchen aus dem Urlaub in der Hosentasche erinnert sie an ihr Motto.
Transfer in den Alltag
Anna probiert es im Büro aus. Statt zu sagen „Ich darf nicht ausrasten“, erinnert sie sich an „Ich ruhe in meiner Kraft“. Sie merkt, dass sie ruhiger reagiert.
Das Motto-Ziel wird zu einem inneren Anker: Es erzeugt Motivation, stärkt ihr Selbstvertrauen und wirkt nachhaltiger als ein rein rationales „Ich muss entspannter sein“.
Wenn Sie unsicher sind, ob Coaching oder Kinflex® der richtige Schritt ist, lassen Sie uns kurz sprechen.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich bei Ihnen.
Telefonisch und per WhatsApp unter 01516 4837704 oder per E-Mail:
Rechtliche Hinweise:
Ich arbeite als selbstständige Trainer:innen / Therapeut:innen / Coach und nicht als Arzt oder Heilpraktiker:inneen.
Die angebotenen Leistungen sind keine Behandlung im medizinischen oder naturheilkundlichen Sinn, sondern dienen ausschließlich der Gesundheitsförderung, Persönlichkeitsentwicklung sowie der neuronalen Schulreife.
Die Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen ersetzt keinesfalls den Besuch / die Behandlung bei Arzt, Heilpraktiker und/oder eingetragenen, medizinischen Therapeuten.
Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Heilungsversprechen gegeben, keine Medikamente verabreicht oder empfohlen, primär keine Leiden mit medizinischem Erfordernis behandelt.
Zur Beachtung:
Für einen gesunden Menschen stellt die Reflextherapie sowie das Coaching kein Risiko dar. Bei vorliegenden Diagnosen ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich.
Bitte Informieren Sie mich über die gesundheitliche Situation, ärztliche, heilpraktikerische, psychologische, psychiatrische Behandlung & Diagnose(n) sowie eine aktuelle Medikamenteneinnahme.